Rubrik: Markt/Nachrichten

Nutzwerk: SaferSurf.com löscht Referer-Information aus dem Datenstrom

Mehr als 12 Prozent der deutschen Websites bereits verwanzt

(27.11.02) – Nutzwerk untersuchte jetzt in einer repräsentativen Stichprobe, wie stark die Verbreitung von Web-Bugs im deutschen Internet bereits fortgeschritten ist. Zur Auswertung wurden Tester und Kunden über einen Zeitraum von März bis Oktober 2002 zugrunde gelegt. Die Untersuchung fand völlig anonym statt, nur der Benutzername für die Authentifizierung (Authentisierung) beim SaferSurf-Dienst wurde herangezogen. In die Statistik flossen nur deutschen Internet-Seiten ein.
Der Anstieg der Web-Bugs auf 12,8 Prozent der gesamten deutschen Websites ist als dramatisch einzustufen. Vor allem die großen Portale wie T-Online, Bild oder der Stern sind komplett mit Web-Bugs verwanzt. Aber unter den Top 10 tummeln sich auch Nischenanbieter wie Praline.de oder Teltarif.de. Der Anstieg von März zum Oktober 2002 betrug sagenhafte 5891 Prozent.

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"Ich kann das Interesse der Websites verstehen, immer mehr über den Besucher zu erfahren. Nur sollte das nicht versteckt und heimlich geschehen. Der Anstieg der eingepflanzten Web-Bugs wird weiter anhalten. Warum wird das Grundbedürfnis der Internet-Nutzer nach Anonymität nur so leichtfertig ignoriert? Sehen die Betreiber nicht, dass damit nachhaltig das Vertrauen ins Internet schwindet?", beschreibt Holzer, Geschäftsführer von Nutzwerk und Erfinder des Echtzeit-Datenfilters "SaferSurf", die Eindrücke beim Lesen der aktuellen Web-Bug-Statistik.

SaferSurf.com löscht auf Wunsch des Nutzers bei jedem Wechsel zu einem neuen Internet-Angebot die Referer-Information aus dem Datenstrom. So erfährt weder der angewählte Dienst, woher der Besucher kommt, noch kann es ein "Mitlauscher" erfahren. Zusätzlich surft der Nutzer mit der IP-Nummer des SaferSurf-Servers. Er ist also quasi anonym.

Der Clou bei SaferSurf ist dabei: Wenn jetzt der Betreiber des Web-Bugs alle Aktivitäten mitschreibt und die Referer-Informationen auswertet, entsteht für den Lauscher kompletter Unsinn. Durch den SaferSurf-Server kann nicht festgestellt werden, wie einzelne Besucher und Internet-Adressen zusammenhängen. Dem Lauscher kommt es so vor, als wäre ein einzelner Nutzer mit Tausenden von Internet-Browsern völlig unstrukturiert im Internet unterwegs. Damit erhält er ein völlig wertloses Nutzerprofil.

"Das Maß alle Dinge ist der Internet-Nutzer. Wenn er sich durch die Web-Bugs belästigt fühlt, muss etwas geschehen. Die Kraft des Netzes wird zeigen, dass die gezielte Spionage nicht lange aufrechterhalten werden kann", meint Holzer weiter. (ma)

Nutzwerk

Tel. (0341) 686570, Fax (0341) 6865710

E-Mail: info@nutzwerk.de

Web: www.nutzwerk.de

www.safersurf.com

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