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Investitionen in Weiterbildung der Mitarbeiter sollen weiter steigen Unternehmen sehen Preiswettbewerb und Globalisierung als wichtigste Herausforderungen nach Fachkräftemangel (29.07.08) - Die Weiterbildung der Berater und Ingenieure ist ein wichtiger Schlüssel für den Unternehmenserfolg der Anbieter von Technologie-Beratung und Engineering Services. Im Jahr 2007 gaben die führenden Anbieterunternehmen durchschnittlich 2,8 Prozent ihres Umsatzes für die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter aus. Dabei schwanken die Ausgaben zwischen 1 und 5 Prozent des Umsatzes. Zukünftig sollen die Investitionen bei fast allen Unternehmen weiter steigen. Das zeigt die aktuelle Lünendonk-Studie 2008: "Führende Anbieter von Technologie-Beratung und Engineering Services in Deutschland".
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Von den befragten Unternehmen planen 80 Prozent, ihre Aufwendungen für Weiterbildung in den nächsten ein bis zwei Jahren zu steigern, 20 Prozent gehen von gleich bleibenden Ausgaben aus. Keines der Unternehmen plant, die Aufwendungen für die Weiterbildung der Berater und Ingenieure zu reduzieren (siehe Grafik). "Für die Anbieterunternehmen ist das Thema Weiterbildung gleich aus mehreren Gründen enorm wichtig", sagt Hartmut Lüerßen, Partner der Lünendonk GmbH, Kaufbeuren. "Die Weiterbildung ist nicht nur wichtig, um die Ingenieure und Berater in den neuesten Technologien und Methoden zu schulen, sie hat neben der Unternehmenskultur und einem nachhaltigen Karrieremodell einen wichtigen Einfluss auf die Attraktivität als Arbeitgeber", meint Lüerßen weiter. Wichtigste Herausforderungen
in den nächsten Jahren Neben dem Fachkräftemangel, der von den Unternehmen an erster Stelle der wichtigsten Herausforderungen in wenigen Jahren genannt wird, stehen die Themen Preiswettbewerb und Globalisierung an zweiter und dritter Stelle. Das Thema Preiswettbewerb ist dabei Ausdruck eines reifen Marktes, der bereits durch erste Verdrängungserscheinungen gekennzeichnet wird. War der Preiswettbewerb in den vergangenen, stark wachstumsorientierten Jahren zwar auch ein ständiger Begleiter, so dürfte die Schärfe bei nachlassender Konjunktur deutlich zunehmen. Die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Globalisierung sind vielfältig und reichen von neuen internationalen Wettbewerbern beim Kunden vor Ort über veränderte Absatzmärkte der Auftraggeber bis hin zu der Herausforderung, eigene Kapazitäten in Niedriglohnländern aufzubauen, um selber Projekte mit "Nearshore-/Offshore-Leistungen" anbieten zu können - mit allen damit verbundenen Gefahren und Chancen. (Lünendonk: ra) |
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