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Bedarf für Ransomware-Realitätscheck


Lücke zwischen Zuversicht von Unternehmen, sich von einem Ransomware-Angriff erholen zu können, und tatsächlicher Fähigkeit, Daten wiederherstellen zu können
Was die Erholungsfähigkeit nach einem Ransomware-Angriff angeht gibt es einen weiteren Indikator, der die Kluft zwischen Wahrnehmung und Realität bestätigt



StorageCraft gab weitere Ergebnisse einer unabhängigen weltweiten Forschungsstudie bekannt. Im Rahmen der Studie wurden die IT-Entscheidungsträger von mehr als 700 Unternehmen in Australien, Frankreich, Deutschland, Nordamerika und Großbritannien zum Thema Datenmanagement befragt. Die Ergebnisse verdeutlichen die klaffende Lücke zwischen der Zuversicht von Unternehmen, sich von einem Ransomware-Angriff erholen zu können, und deren tatsächlicher Fähigkeit, Daten wiederherstellen zu können. Zwar geben 68 Prozent der Befragten (Deutschland: 72 Prozent) an, einen klaren Plan zu haben und sich schnell von einem Ransomware-Angriff erholen zu können. Allerdings testet ein knappes Viertel, 23 Prozent, (Deutschland: 23 Prozent) die vorhandenen Pläne zur Systemwiederherstellung nicht einmal. Knapp die Hälfte, 46 Prozent (Deutschland: 44 Prozent), derjenigen, die überhaupt derartige Tests durchführen, tut dies nur einmal pro Jahr oder seltener.

Was die Erholungsfähigkeit nach einem Ransomware-Angriff angeht gibt es einen weiteren Indikator, der die Kluft zwischen Wahrnehmung und Realität bestätigt. So gaben die meisten Befragten, 86 Prozent (Deutschland: 90 Prozent), an, bereits einmal einen Datenverlust erlitten zu haben. Über ein Viertel, 27 Prozent (Deutschland: 26 Prozent), machten diese Erfahrung sogar erst kürzlich: in den letzten sechs Monaten. Die Studie entlarvt auch beim Budget und der Komplexität der IT-Infrastruktur versteckte Probleme, sodass die Vorbereitung auf potenzielle Ransomware-Angriffe noch anspruchsvoller wird.

>> Knapp die Hälfte der Befragten, 46 Prozent (Deutschland: 41 Prozent), erklärte, nicht über das nötige Budget für ein angemessenes Datenmanagement und die entsprechenden Wiederherstellungsmöglichkeiten nach einem Ausfall zu verfügen.

>> Ebenso gab knapp die Hälfte der Befragten, 49 Prozent (Deutschland: 46 Prozent), an, drei bis fünf verschiedene Arten von Datenmanagement- und Datenschutzsystemen im Einsatz zu haben. Ein Drittel, 33 Prozent (Deutschland: 53 Prozent), verfügen gar über sechs oder mehr verschiedene Systemtypen, die im Falle eines Datenverlustes koordiniert und wiederhergestellt werden müssen.

Shridar Subramanian, Vice President Marketing und Produkt Management bei StorageCraft, sagt dazu: "Obwohl Unternehmen immer wieder Opfer von Ransomware werden allein im ersten Quartal dieses Jahres stiegen die gemeldeten Vorfälle um 118 Prozent zeigen unsere Untersuchungen, dass immer noch zu viele Organisationen nur über einen unzureichenden Datenschutz verfügen. Unternehmen müssen dringend einen Realitätscheck durchführen und dabei bewerten und testen, wie effektiv ihre Schutzmaßnahmen gegen Ransomware-Angriffe tatsächlich sind und wie gut sie sich von diesen Attacken erholen können."

StorageCraft empfiehlt Unternehmen, alle Pläne für Angriffsprävention, Störungsbehebung und Wiederherstellung regelmäßig zu überprüfen und zu testen. Zuerst sollten Unternehmen dabei ihre geschäftskritischen Daten ermitteln und lokalisieren, sowie umfangreiche Schutzmaßnahmen einleiten. Dieser Schritt umfasst E-Mail-Sicherheitssysteme, Firewalls, regelmäßige Software-Updates, eindeutig überprüfbare Verwaltungs- und Zugriffsrichtlinien, sowie eine kontinuierliche Schulung der Anwender.

Prävention bietet allerdings keinen vollständigen Schutz. Deshalb ist ein konkreter Plan zur Störungsbehebung und Wiederherstellung im Fall von Ransomware-Angriffen von entscheidender Bedeutung. Die Vereitelung solcher Angriffe ist abhängig davon, wo die Daten gespeichert werden (also am Standort, in der Cloud oder in Cloud-basierten Anwendungen, wie beispielsweise G Suite oder Office 365) und welchen Wiederherstellungsort das Unternehmen bevorzugt. Entscheidende Elemente eines erfolgreichen Plans zur Ransomware-Behebung und der anschließenden Wiederherstellung sind unter anderem:

Unveränderbare Momentaufnahmen: Um die Wiederherstellung unstrukturierter Daten zu ermöglichen, sollten Unternehmen ihre Informationen mittels laufender unveränderbarer Momentaufnahmen schützen. Auf diese Weise erfasste Daten werden "eingefroren" und lassen sich von Ransomware-Angreifern nicht überschreiben oder löschen. So kann das Unternehmen jederzeit und in kürzester Zeit seine Systeme auf einen sicheren Datensatz zurücksetzen.

Orchestrierung: Ein erfolgreicher Wiederherstellungsprozess erfordert die Priorisierung geschäftskritischer Daten und Anwendungen. Unternehmen, die eine Cloud-basierte Wiederherstellung nutzen, sollten vorab die Reihenfolge festlegen, in der Daten und Anwendungen wiederhergestellt werden. Diese "Orchestrierung" sorgt für minimale Ausfallzeiten während der Datenwiederherstellung.

Sofortige Wiederherstellung: Laut Branchenanalyst Gartner kostet eine Minute Ausfall bis zu 5.600 US-Dollar. Vor diesem Hintergrund wird deutlich, wie wichtig der Faktor Geschwindigkeit im Störungsbehebungs- und Wiederherstellungsprozess nach einem Ransomware-Angriff ist. Lösungen wie StorageCraft VirtualBoot ermöglichen die sofortige Wiederherstellung virtueller und physischer Infrastrukturen sowie strukturierter und unstrukturierter Daten.

Failback: Nach einer erfolgreichen Cloud-basierten Wiederherstellung besteht der letzte Schritt der Behebung einer Ransomware-Infektion darin, die Dateninfrastruktur an ihren ursprünglichen Ort zurückzuverlagern und den gewohnten Betrieb wieder aufzunehmen. Der geplante Failback-Prozess sollte sich möglichst wenig auf Produktionsanwendungen auswirken, um zusätzliche Ausfallzeiten und eine Geschäftsbeeinträchtigung zu minimieren. (StorageCraft: ra)

eingetragen: 17.12.19
Newsletterlauf: 10.02.20

StorageCraft Technology: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Studien

Smart Home: Hausgemachte Sicherheitsbedenken?

Wie erfolgreich Hersteller von smarten Geräten um die Verbrauchergunst buhlen, untersucht die International Data Corporation (IDC) jedes Vierteljahr. Laut ihrer Erhebung im vergangenen April umfasste der Markt für Smart-Home-Systeme in Europa im letzten Quartal 2019 fast 39,9 Millionen Einheiten, was einem Wachstum von 20,4 Prozent gegenüber den im vierten Quartal des Vorjahres verkauften Geräten entspricht. Den Löwenanteil machen Videosysteme und Smart TVs (über 50 Prozent Marktanteil) und intelligente Lautsprecher (über 20 Prozent) aus. Der Rest teilt sich vor allem auf die Segmente Beleuchtung, Sicherheitskameras und Thermostate auf. IDC erwartet, dass der Markt in Europa im Jahr 2024 201,1 Millionen ausgelieferte Geräte erreichen wird, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate um 14,2 Prozent entspricht – trotz Corona-Pandemie.

Cybersicherheit: Was die Geschäftsführung überzeugt

CISOs und Security-Verantwortliche müssen längst nicht mehr so intensiv um mehr Budget und Handlungsspielraum kämpfen wie bisher, sondern erfahren von ihrer Geschäftsführung immer mehr Unterstützung und Verständnis, wenn es um Investitionen in neue Cybersicherheitsmaßnahmen geht. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie* des PAM-Spezialisten Thycotic. Mehr als 90 Prozent der befragten IT-Sicherheitsexperten gaben demnach an, dass ihre Vorgesetzten die Notwendigkeit neuer Ausgaben mittlerweile voll und ganz erkennen und sie bei dementsprechenden Bestrebungen angemessen unterstützen. Mehr als acht von zehn bestätigen zudem, dass das von ihnen empfohlene Investitionsvolumen von der Geschäftsführung grundsätzlich genehmigt wird.

Minderung des Endpunkt- und IoT-Risikos

Die anhaltende globale Pandemie, die zu einem massiven Anstieg der Telearbeit und einer stärkeren Nutzung von Hybriden IT-Systemen geführt hat, setzt Unternehmen vermehrter Unsicherheit und einem höheren Risiko aus. Nach neuen Daten, die heute von Cybersecurity Insiders veröffentlicht wurden, verzeichneten 72 Prozent aller Unternehmen im vergangenen Jahr eine Zunahme von Endpunkt- und IoT-Sicherheitsvorfällen. Für die nächsten zwölf Monate gehen 56 Prozent davon aus, dass ihr Unternehmen von einem Endpunkt- oder IoT-Angriff betroffen sein wird.

Unklarheit zum Wert von Daten

In der heutigen digitalen Welt sind Daten wie Kontonummer, Geburtsdatum, Adresse, Gesundheitsfakten oder Kaufverhalten zu einem wichtigen Wirtschaftsgut geworden. Daher bestimmen Fragen nach dem Umgang mit Daten und ihrem Wert immer stärker den öffentlichen Diskurs. Das bestätigt auch eine aktuelle repräsentative Studie in 17 Ländern des Finanzdienstleisters und -investors EOS zum Thema "Was sind Daten wert?". Demnach finden fast 60 Prozent der deutschen Verbraucher, dass sie für die Nutzung ihrer Daten entschädigt werden sollten. Dabei überrascht die Bereitschaft zum Datenverkauf hierzulande: Mit 36 Prozent liegen die Deutschen ganz leicht über dem europäischen Durchschnitt (34 Prozent) und sind nicht so vorsichtig, wie es ihrem Ruf entspricht – bei den unter 35-Jährigen steigt die Zahl sogar auf fast die Hälfte (46 Prozent). Immerhin 22 Prozent sind den Deal "Datenpreisgabe mit Gegenleistungen" sogar schon eingegangen – ebenfalls mehr als der europäische Durchschnitt (18 Prozent).

Konvergenz von IT- und OT-Sicherheit

Weltweit sieht sich seit Beginn der COVID-19-Pandemie im März mehr als die Hälfte (56 Prozent) der Industrieunternehmen größeren Cyber-Risiken ausgesetzt – in der DACH-Region liegt dieser Wert sogar bei 75 Prozent. Darüber hinaus verzeichneten 70 Prozent (DACH-Region: 80 Prozent) hierbei neue Angriffstaktiken. Dies sind zwei Ergebnisse einer neuen Studie des OT-Security-Spezialisten Claroty zum Stand der globalen industriellen Cybersicherheit. Der Report "The Critical Convergence of IT and OT Security in a Global Crisis" (Die kritische Konvergenz von IT- und OT-Sicherheit in einer globalen Krise) basiert auf einer weltweiten unabhängigen Umfrage unter 1.100 hauptamtlichen IT- und OT-Sicherheitsexperten, die kritische Infrastrukturkomponenten in großen Unternehmen in Europa, Nordamerika und im asiatisch-pazifischen Raum besitzen, betreiben oder anderweitig unterstützen, und untersucht, wie sich ihre Bedenken, Einstellungen und Erfahrungen seit Beginn der Pandemie im März verändert haben. So zeigt der Bericht, dass sich Corona deutlich auf die IT/OT-Konvergenz ausgewirkt hat.

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Streaming Media

In ihrem Streaming-Format "IT Live aus der Kantine" widmet sich die Firma Materna dem Schwerpunkt Cyber Security.

Folge 1 (07.10.2020, 17:00 bis 18:00 Uhr) behandelt das Thema "Security Awareness und Phishing".
Folge 2 (21.10.2020, 17:00 bis 18:00 Uhr)
führt in das "Schwachstellenmanagement" ein.
Folge 3 (04.11.2020, 17:00 bis 18:00 Uhr)
klärt auf über "Pentesting".

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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